Diese LinkedIn-Warnung ist eine Phishing-Falle
- Markus Haas
- 27. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Im Betrug dieser Woche postest du auf LinkedIn und erhältst anschliessend eine Antwort, die scheinbar offiziell von der LinkedIn‑Website stammt. Die Antwort erscheint als Kommentar zu deinem Beitrag und warnt dich, dass dein Konto vorübergehend eingeschränkt wurde, weil du gegen die Richtlinien der Plattform verstossen hättest. Sie enthält das LinkedIn‑Logo und fordert dich auf, einen Link auszuwählen, um das Problem zu lösen und wieder Zugriff auf dein Konto zu erhalten.
Doch dieser „offizielle“ Kommentar ist in Wirklichkeit gefälscht! Auch wenn das Logo und die alarmierende Nachricht über einen Richtlinienverstoss echt wirken, stammt die Antwort in Wahrheit von einem Cyberkriminellen. Wenn du auf den Link im Kommentar klickst, wirst du auf eine gefälschte Webseite weitergeleitet, die eine Schaltfläche „Bestätigen Sie Ihre Identität“ enthält. Wenn du auf die Schaltfläche klickst und deinen Benutzernamen sowie dein Passwort eingibst, stehlen die Cyberkriminellen sowohl deine Anmeldedaten als auch dein Konto!
Befolge diese Tipps, um nicht Opfer eines Phishing‑Betrugs zu werden:
LinkedIn wird niemals über öffentliche Kommentare zu deinen Beiträgen auf Richtlinienverstösse hinweisen.
Sei misstrauisch gegenüber Kommentaren, die alarmierende Formulierungen verwenden oder mit Kontosperrung drohen. Cyberkriminelle versuchen häufig, durch Dringlichkeit unüberlegtes Klicken zu provozieren.
Wenn du verdächtige Kommentare oder Antworten bemerkst, die LinkedIn imitieren, melde sie sofort, damit die Plattform entsprechende Massnahmen ergreifen und andere Nutzer schützen kann.
Das CSF Computer Solutions Facility AG Sicherheitsteam

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